Die Dosierung der Eisensalze (i.d.R. KRONOFLOC EISEN-II-CHLORID-Lsg Biogas) soll in der Regel direkt in den Fermenter erfolgen. Flüssige Eisensalzlösungen lassen sich recht einfach mit einer geeigneten Dosieranlage fördern.
Es kann direkt in den Fermenter dosiert werden, wenn eine Benetzung von Einbauteilen im Fermenter mit der unverdünnten KRONOFLOC Eisen(II)-chlorid-Lösung ausgeschlossen werden kann.

Auch andere Zugabepunkte, wie etwa die Substratleitung sind sinnvoll. Die Dosierstelle ist so zu wählen, dass sie zugänglich und gut sichtbar ist. Außerdem sollten gute Einmischbedingungen vorliegen (Turbulenz). Die Dosierung in eine Leitung aus metallischen Werkstoffen ist grundsätzlich zu vermeiden.

Erfolgt die Dosierung in eine Leitung aus Kunststoff, ist eine Stelle in Fließrichtung hinter der/den Substratpumpe(n) sowie in Fließrichtung hinter weiteren Einbauteilen wie Schieber oder Durchflussmesser zu wählen. Die Dosierpumpe sollte mit der Laufzeit der Substratpumpe verriegelt sein, so dass die Zugabe immer nur in den laufenden Substratstom erfolgt, um eine rasche Einmischung zu gewährleisten. Eine Dosierung in die undurchströmte Leitung ist zu vermeiden.
Weiterhin kann die Zugabe auch in einen vorgelagerten Güllebehälter oder einen Anmaisch-/Hydrolysebehälter erfolgen. Dabei ist auf eine ausreichende Vermischung der Eisen(II)-chlorid-Lösung in das Substrat zu gewährleisten.

Wir unterstützen Sie gerne durch Beratung und die Suche nach dem optimalen Dosierpunkt. Mit unserem Dosierbedarfsrechner ermitteln Sie schnell den möglichen Bedarf.

Lassen Sie sich einfach ein Angebot über das Kontaktformular zusenden.

 

 

 

  Tankanlage BGA01